Gemeinde braucht starke Führungskräfte, keine Fusion. Drucken
Samstag, den 30. November 2013 um 15:26 Uhr

Soll eine intakte, lebensfähige, aufblühende Gemeinde wie Schmerikon sich dem Lügenkonstrukt des Gesandten des Kantons und zweier Gemeindepräsidenten (ein gehender und ein kommender) beugen und dem Fusionsgedanken folgen? Nach ökonomischen Gedanken und einer belegten Studie zeigt sich, dass eine Gemeinde mit einer Grösse von zirka 3500 Einwohnern lebensfähig ist. Unter der Voraussetzung, dass sie durch eine starke Führungs-Crew geleitet wird. Die Industrie zeigts auf, ansonsten muss man das Spielfeld verlassen.

Wenn man dem Diktat der Vorplappernden folgt, gräbt man sich das Grab selber. Denn die sind dann verschwunden. Man muss kein grosser Analyst sein um das Foto der zwei Fusionstreiber (siehe oben angeführter Artikel) zu lesen. Handshake der Zukunft soll das Foto zeigen, aber es ist eher ein Handshake des Abschieds vom Autonomen hin zum Heteronomen (Fremdgesetzlichkeit, Abhängigkeit und fremde Einflüsse).

 

Wie können dabei solche Gedanken aufkommen, dass die Amtsstellen professionell geführt werden. Da muss man sich fragen, was macht man denn heute? Oder nur schon der Gedanke, einen gemeinsamen Steuerfuss von 125 Prozent zu erreichen: Fantasiewelt lässt grüssen.

Eines ist sicher. Bei Fusionsgesprächen braucht es eine starke Hand und nicht nur Schönwetterpolitiker, die nickend die Stärken des Partners begleiten. Oder Worte hervorheben wie Uznach ist Wirtschaftsstandort, Kultur-und Freizeitzentrum und so weiter. Die Worte kommen aus dem Mund von jemandem, der im Begriff ist, die Politbühne zu verlassen und sich dabei einen positiven Nachlass verschaffen möchte. Einmal mehr ist eine starke Führungsperson gefragt.

Nach einigen Fusionen in der Gegend kommt unweigerlich die Frage auf, was hat das bis heute gebracht? Der Kanton Glarus mit seinen drei Gemeinden würde mit Bestimmtheit nicht mehr so entstehen. Die viel beschworenen Steuersenkungen treffen nicht ein, die einzelnen Krankenkassen steigen exorbitant und das kantonale Finanzpaket schrumpft.

Die Folge davon: Steuererhöhung. Das Erwachen kommt spätestens in zwei bis drei Jahren. Darum liebe Schmerkner und Schmerknerinnen, sucht Euch eine Führungs-Crew, die Stärke zeigt.