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NEIN zur Fusion Amden, Weesen und Schänis PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. Februar 2013 um 23:27 Uhr

Am 3. März 2013 wird eine Volksbefragung zum Thema Fusion durchgeführt. Die Frage lautet: „Soll abgeklärt werden?" Grundsätzlich sind Abklärungen und Information wichtig und auch richtig, aber die meisten offenen Fragen (bezogen auf die Beispiele aus dem Leserbrief in der Ammler Zitig Nr. 2/2013) lassen sich mit eigenen Recherchen und gesundem Menschenverstand beantworten. Grundsätzlich liefern uns die Einwohnerzahlen der Gemeinden Schänis, Weesen und Amden schon eine wichtige Information. Aufgrund der grossen Differenz bei den Einwohnerzahlen (Schänis: 3599 Einw., Weesen: 1579 Einw., Amden: 1674 Einw.) wird ein Demokratieverlust entstehen. Das Ungleichgewicht führt dazu, dass Schänis die Hauptentscheidungskraft haben wird. Neue Projekte in Amden werden es so bei Abstimmungen sehr schwierig haben in Zukunft durchzukommen.

Unsere Attraktivität für Einwohner und Touristen geht so nach und nach verloren, weil Angebote wie Hallenbad etc. wegfallen werden. Ebenso wird ein Zusammenschluss sich negativ auf unsere Schule auswirken. Erfahrungsgemäss werden Schulen in Fusionsgemeinden zusammengeschlossen. Wird die Schule dann nach Weesen (oder gar Schänis) versetzt, kommen die Kinder mittags selten nach Hause, die Mütter suchen sich einen Teilzeitjob und werden arbeiten gehen. Eine Mutter, die im Unterland arbeitet wird wohl kaum ihre Einkäufe im Dorf Amden tätigen, sondern nimmt die Ware aus den grossen Einkaufszentren mit. Unsere Dorfläden werden dies spüren.

Zur Kostenfrage ist zu sagen, dass Verwaltungskosten auch ohne Fusion eingespart werden können. Ämter können jetzt schon bei Bedarf zusammengelegt werden (Beispiel: Zivilstandskreis Uznach). Bei solchen Ämtern, die man ja nicht gerade wöchentlich besuchen muss, macht eine Zusammenarbeit sicher Sinn.

Durch langwierige Abklärungen mit „potenziellen Partnern" entstehen erhebliche Kosten, die wir uns sparen könnten. Investitionen, die unserem Dorf tatsächlich nützen und nicht schaden, könnten statt dessen mit dem Geld gemacht werden.

Zusammenfassend erkennen wir keine erheblichen Vorteile bei einer Fusion, für die es sich lohnen würde, all diese grossen Nachteile in Kauf zu nehmen:

  • - Unsere Stimmkraft wird erheblich kleiner
  • - Projekte können nicht mehr realisiert werden
  • - Die Schulen werden verschwinden
  • - Attraktivität für Familien und Touristen wird kleiner
  • - Dorfläden verlieren Kunden
  • - Arbeitsplätze bei der Verwaltung werden gestrichen
  • - Traditionen sind gefährdet

Wir sind nicht einfach konservativ und sagen zu jeglichen Neuerungen Nein, wir sind nicht grundsätzlich gegen Fusionen. Fusionen machen dort Sinn, wo Gemeinden zusammengewachsen sind und ihre Interessen teilen (Beispiel: Rappi-Jona).

Es besteht schlichtweg keinerlei Notwendigkeit, Dörfer zusammen zu zwängen, da in Amden weder finanzielle Probleme, noch Infrastrukturdefizite vorhanden sind. Weiter haben die drei Dörfer extrem unterschiedliche geografische und gesellschaftliche Voraussetzungen, die wiederum zu völlig verschiedenen Interessen führen. Grosse Unzufriedenheit wird somit nicht zu vermeiden sein. Darum sagen wir am 3. März NEIN zu weiteren Abklärungen.

Nadja Thoma, Hugo Thoma, Urs und Cornelia Rutz