Menü

Unsere schöne Region

RSS-Feed

Platz für Ihre Beiträge!

Sie haben einen Leserbrief gegen die Fusion geschrieben? Sie wollen Ihre Meinung gegen die geplante Fusion kund tun? Dann schreiben Sie uns an info@contra-fusion.ch. Bitte geben Sie auch Name und Adresse an, auf Wunsch werden wir dies vertraulich behandeln. 

Facebook

Geschickte Schachzüge der Fusionsturbos PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 30. Mai 2013 um 17:24 Uhr

ZeitungsausschnittIn Kaltbrunn, Schmerikon, Uznach und Benken erscheinen wöchentliche Inserate in Zeitungen die mit folgendem Wortlaut werben: Fusion: Zuerst prüfen - dann entscheiden.

Ein geschickter Schachzug der Fusionsbefürworter, die Unsicherheit der Leute auszunutzen die sich nicht genügend über Gemeindefusionen informieren.
Gemeint ist natürlich, dass erst nach erfolgreicher Annahme der Grundsatzabstimmung Fusionsverhandlungen aller vier Gemeinden aufgenommen werden sollen.

Das ist natürlich Quatsch, ganz klar. Sobald alle vier betroffenen Gemeinden ja zur Grundsatzabstimmung sagen, geht das Signal an den Kantonsrat in St. Gallen, dass hier vier fusionswillige Gemeinden seien. Es wird noch mehr Geld ausgegeben für Verhandlungen untereinander, für Machbarkeitsstudien etc., das alles bezahlt der Steuerzahler.

Sobald sich die Gemeinden einig sind wird definitiv abgestimmt. Dabei kommt noch ein geschickter Schachzug der Fusionsbefürworter zum Vorschein: Man habe schon so und soviel Geld ausgegeben für die Machbarkeit dieser Fusion, das Geld sei verloren wenn man nein sage. Viele plagt das schlechte Gewissen und sie sagen ja zur Fusion.

Aufgegeben werden: Eigenständigkeit, Selbstverwaltung, Stimmkraft, Heimatgefühl und Zusammenhalt.

In kleinen Gemeinden verliert man den direkten Bezug zum Dorf indem die anderen, grösseren Gemeinden (nach der Abstimmung: Ortsteile) einen jederzeit überstimmen können. Wer von den alten Gemeinden möchte in Benken einen Kreisel? Keiner, so hat Benken bereits verloren. Nicht zu verachten ist die Deklassierung diverser Strassen, so geschehen in Goldingen. Frühere Kantonsstrassen werden zu Gemeindestrassen 1. Klasse, andere werden degradiert zu 2. und 3. Klass Strassen. Die Folgen sind, dass nicht mehr alle Strassen so gut in Schuss gehalten werden wie zu "alten Zeiten" als man noch selber entscheiden konnte was gemacht werden musste. Wir bestimmen nicht mehr selber ob und wie Strassen unterhalten werden, das tun nun andere für uns und ihnen sind unsere Strassen sicher nicht so wichtig wie die welche sie selber befahren und die weit weg sind vom Behördenzentrum.

Eine Frage die wir den Gemeindebehörden gern stellen würden: Die Gemeindebehörden tun alles für eine Fusion, es werden horrende Gelder gesprochen um Werbebüros zu finanzieren, Inserate zu schalten.
Nicht alle Bürger sind der gleichen Meinung wie die fusionswilligen Gemeindebehörden sondern sind gegen eine Gemeindefusion. Dürfen die Gegner ebenfalls im gleichen Masse von Steuergeldern profitieren wie die Befürworter? Das wäre Demokratie und die einzige ehrliche Aussage, dass gleiches Recht für alle gilt.