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Winterdienst, jetzt handeln Betroffene PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 26. November 2013 um 19:31 Uhr

Das fusionierte Eschenbach will die Kosten für den Winterdienst nur noch teilweise übernehmen.
Das stösst den 30 betroffenen Strassen­korporationen sauer auf. ­Deshalb lancieren sie eine ­gemeinsame Einsprache.

 

http://v2.suedostschweiz.ch/var/upload/news/image/206325_630x420.jpg

Die Strassenkorpora­tion Bergweg in St. Gallenkappel muss künftig einen Teil der Kosten für den Winterdienst selbst bezahlen.
Korporationspräsident Victor Schmid weiss: «Wir erhalten nur noch 16 Prozent des ­bisherigen Beitrags.»
Insgesamt 30 Strassenkorporationen in St. Gallenkappel und Goldingen geht es ähnlich. Deshalb lancieren sie jetzt eine Einsprache.

 

Damit wehren sie sich gegen einen gemeinderätlichen Beschluss: Das fusionierte Eschenbach hat nämlich entschieden,
die Kosten für den Winterdienst auf Strassen 3. Klasse nur noch teilweise zu übernehmen.

In den beiden ehemaligen Gemeinden Goldingen und St. Gallenkappel waren diese bis zur Vereinigung Anfang dieses Jahr
vollumfänglich übernommen worden, in Eschenbach nicht. Mit der Neuregelung will der Gemeinderat ­eine Gleichbehandlung erzielen.

Victor Schmid hat in einem Schreiben alle anderen betroffenen Korporationen zur Einsprache aufgerufen und angefangen,
Unterschriften zu sammeln («Die Südostschweiz» berichtete). Mit Erfolg: Innerhalb weniger ­Tage waren bereits deren 21 zusammen.
«Ein paar weitere werden noch kommen», ist er überzeugt. Breite Unterstützung also für den Rentner.

Schmid will die Einsprache einreichen, sobald er mit allen Korporationen gesprochen hat. «Ich denke, das wird nächste Woche der Fall sein.» 

Eschenbachs Gemeindepräsident Josef Blöchlinger hat nicht mit Widerstand gerechnet. Er ist dennoch nicht überrascht, dass sich die
Korporationen zur Wehr setzen. „Wenn man weniger Geld bekommt, ist das klar.“ Er ist aber trotzdem der Meinung, dass die Gemeinde
mit ihrem Beschluss auf dem richtigen Weg ist. „Andere Gemeinden bezahlen gar nichts an den Winterdienst auf Strassen 3. Klasse.
Wir leisten immerhin noch einen Beitrag.“

Das will er den Strassenkorporationen denn auch deutlich machen. „Wenn man sich nicht einig ist, muss man miteinander reden“,
so Blöchlinger. Deshalb will er im Januar eine Delegation jeder Korporation zu einer Infoveranstaltung einladen. Von dieser Einladung
weiss auch Victor Schmid. Aber er hält offenbar nicht allzu viel davon. „Wir wissen doch, was Sache ist. Weshalb sollen wir uns noch
einmal sagen lassen, dass wir weniger Geld erhalten?“

(mt)

Quelle: suedostschweiz.ch