Menü

Unsere schöne Region

RSS-Feed

Platz für Ihre Beiträge!

Sie haben einen Leserbrief gegen die Fusion geschrieben? Sie wollen Ihre Meinung gegen die geplante Fusion kund tun? Dann schreiben Sie uns an info@contra-fusion.ch. Bitte geben Sie auch Name und Adresse an, auf Wunsch werden wir dies vertraulich behandeln. 

Facebook

Gommiswald baut Schulen um, auch Standort Rieden in Gefahr PDF Drucken E-Mail
Montag, den 29. Juni 2015 um 07:00 Uhr

Schulhaus Ernetschwilwww.suedostschweiz.ch: Gommiswald baut die Strukturen der Schulstandorte um: Der Standort Gebertingen wird geschlossen und geht in Ernetschwil auf. Dort sollen die heutigen Anforderungen mit Um- und Neubauten erreicht werden.

Geht es nach dem Willen des Gemeinde- und Schulrates, wird es künftig in Gommiswald nur noch zwei Schulstandorte geben. Gommiswald und Ernetschwil, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt.

Dass der Standort Gebertingen geschlossen werden soll, gaben die Behörden bereits anfangs Jahr bekannt. Damals gab es Opposition gegen das Vorhaben. 150 Betroffene hatten mittels einer Petition ihren Unmut über den Entscheid des Schulrates kundgetan. Gemäss Gommiswalds Gemeindepräsident Peter Göldi wurde das Gespräch gesucht. Dabei habe die Schulratspräsidentin nochmals umfassend über die Beweggründe informiert. Für Göldi ist der Entscheid jedoch «glasklar». Der Schulrat werde kaum darauf zurückkommen.

Man habe im Gespräch auch mögliche künftige Nutzungen des jetzigen Schulhauses in Gebertingen zur Sprache gebracht, erklärt Peter Göldi. Vorstellbar sei, dass ein Dorftreff eingerichtet werden könnte, in welchem speziell für Schüler und Jugendliche etwas gemacht werden könnte. Ebenso soll der Spielplatz erhalten bleiben. «Konkrete Pläne gibt es aber noch nicht», sagt Göldi.

Standort Ernetschwil stärken
«Geplant ist, die Räume gemäss heutigen Anforderungen umzubauen.» Unter anderem sollen in unmittelbarer Nähe zum heutigen Schulhaus neue Räumlichkeiten erstellt und mit dem bestehenden Gebäude verbunden werden. Peter Göldi betont, dass die Schliessung nicht bedeute, dass es weniger Klassen oder Schüler geben werde. «Aber die beiden Standorte werden nun zu einer Schuleinheit zusammengeführt.» Im Zentrum dieser Zusammenführung stehe nicht eine Kostenreduktion, sondern die Schulqualität.
Der Schulstandort in Rieden bleibt gemäss der Mitteilung so lange erhalten, «wie es pädagogisch und qualitativ vertretbar ist». Da die Gommiswalder Behörden zwei starke Schulstandorte anstreben, bedeutet dies wohl aber, dass über kurz oder lang auch der Standort Rieden geschlossen wird. (snu)