Anscheinend traut die CVP ihrem eigenen Gemeindepräsidenten nicht zu ein Ja zur Fusion ohne Hilfe durch zu bringen, das ist ein Armutszeugnis und bringt Besagten in eine peinliche Situation.
Gerne betreibt die CVP Wahlkampf - tut sie das nicht auch mit der Gründung eines Pro-Komitees für die Fusion von Eschenbach, Goldingen und St. Gallenkappel und versucht sich so für die Wahlen Vorteile zu verschaffen?
In den Zeitungen als überparteiliche Gruppe angepriesen, frage ich mich ernsthaft, was an den Gründern dieses Komitees überparteilich ist?
Die regionalen CVP Exponenten vergessen anscheinend, dass es auch in den eigenen Reihen negative Stimmen zur Fusion gibt.
Grundsätzlich stellt sich die Frage: Wieso braucht es so ein Pro-Komitee überhaupt? Denn durch die Behördenpropaganda der Gemeindepräsidenten wird bereits jetzt den Befürwortern sehr viel mehr Platz in den Medien eingeräumt als den Gegnern.
 
Natürlich, es ist ein Wahlkampfjahr und das ist doch die Gelegenheit sich ins rechte Licht zu rücken.
Die Selbstkritik der Befürworter findet nicht statt.
 
Es braucht wenig Mut zur Fusion ja zu sagen - viel mehr Mut braucht es Nein zu sagen.