Das Wagnis "Gemeindefusion" wurde mit klaren Vorstellungen begonnen: Gemeinsam sollte eine neue Gemeinde mit neuem Wappen und neuem Namen geschaffen werden. Nach der Grundsatzabstimmung vom 26. September 2010, an der die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mehrheitlich ja gesagt haben zu einer Fusion, hat der Wind aber gedreht. Da war nicht mehr viel zu hören von gemeinsam, von neuem Namen, von gleichberechtigt und -verpflichtet. An den gesteuerten Zusammenkünften der Gemeindevertreter wurde klar auf den Namen und den Verwaltungsstandort Gommiswald hingearbeitet. Die zwei Drittel der Ernetschwilerinnen und Ernetschwiler, die einen völlig neuen Namen wollten, sind überstimmt worden. Das hat vielen drastisch vor Augen geführt, was für Verhältnisse in der neuen Gemeinde herrschen werden: Im Zentrum Gommiswald, am Rande Rieden, Ernetschwil, Gebertingen und (wie lange noch?) Ricken.