Das Eschenbacher Gemeindeoberhaupt behauptet in einer Zeitung, dass die SVP Wischi-Waschi Politik betreibe. Damit zeigt er, dass er meinen Leserbrief nicht verstanden hat oder nicht verstehen will.
Im Brief wird erwähnt, dass wir von der SVP Eschenbach sehr wohl für tiefere Steuern sind. Wenn wir aber St.Gallenkappel und vor allem Goldingen unterstützen müssen, kann der Steuerfuss nicht so stark gesenkt werden, weil die effektiven Einsparungen bei einer Fusion viel zu klein sind. In einem Leserbrief sagt jemand deutlich, dass nur einer der Blöde sein kann. Aber wer ist es denn wirklich? Der Kanton kann es nicht sein, weil er gemäss Botschaft der Regierung vom 16. August pro Jahr 869`000 Fr. weniger Finanzausgleich bezahlen muss, die Goldinger und die Chappeler sind auch nicht die Blöden, weil diese von einem tieferen Steuerfuss profitieren können, somit kommt also nur noch eine Gemeinde in Frage.
Der Erlös aus dem Verkauf der Goldreserven kann gemäss Gesetz auch für die Finanzierung von steuerlichen Entlastungen bei nicht fusionswilligen Gemeinden verwendet werden. Wäre es nicht sinnvoller, man würde mit den 5,4 Mio. Franken die Schulden von Goldingen und St.Gallenkappel reduzieren, statt 3.6 Mio. Fr. für die Umstrukturierungen, Anpassungen usw. einzusetzen? Vor allem die hohe Investition in das Mietobjekt des Gemeindeverwaltungszentrums Ebnet ist happig. Welche Privatperson würde prozentual so viel in ein Mietobjekt stecken? Wahrscheinlich keiner.