Liebe Fusionsbefürworter
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Liebe Fusionsbefürworter
seit der für die Gemeindebehörden gewonnenen Fusionsabstimmung kehrt keine Ruhe ein. Die Gegner werden weiterhin geärgert, diffamiert und öffentlich blossgestellt.
Wir wurden zur Vorstellung der neuen Gemeindeordnung eingeladen, was wir auch sehr schätzten, mussten aber zwei Tage später in der Zeitung lesen was der Gemeindepräsident von uns hält.
Uns kommen seltsame Geschichten zu Ohren, Bürger werden vor den Gemeinderat zitiert wegen einer Sache die ausdiskutiert werden musste, dort aber unglaublicherweise als Gegner der Fusion beschimpft.
GrossLuzern ist tot!
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Nur die Stadt Luzern hat noch nicht begriffen, dass das Geld nicht auf den Bäumen wächst. Eine Mehrheit glaubt ernsthaft, dass so eine Fusion noch verkraftbar wäre. Zu denken geben sollte es den Luzernern aber schon, dass sie offenbar niemand will. Die Stadt Luzern hat viel von ihrer einstigen Strahlkraft verloren. Trotz, oder vielleicht eben sogar wegen der Fusion mit Littau…
Aktuelles aus Luzern: Der wahre Grund für die Fusionsdiskussionen
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Während Fusionen in der Privatwirtschaft längst als Megaflop gelten, ist diese Einsicht bei den Gemeinden noch nicht gewachsen. Im Gegenteil: Grössenwahnsinnige Politiker wollen ein GrossLuzern schaffen und glauben damit alle Probleme lösen zu können. Inzwischen denkt jede 5. Gemeinde der Schweiz über eine Fusion nach. Wieso dieser Demokratie- und Föderalismusabbau derart extreme Formen angenommen hat, sehen Sie in den folgenden Beiträgen:
Der Grund für die Fusionsdiskussion
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Gemeindefusionen - Zentralismus statt Demokratie
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Am letzten Samstag, 22. Oktober 2011, hatte Peter With aus Luzern ein Referat beim Verein Bürger für Bürger in Otelfingen. Es ging um Gemeindefusionen und den damit verbundenen Verlust des Föderalismus. Letztendlich laufen alle Fusionen auf einen Zentralismus und Demokratieabbau hinaus, die Verwaltung wird immer grösser und unüberschaubarer. Das Argument, dass damit auf lange Sicht Geld gespart werden könnte, ist schlicht falsch. Im Gegenteil, kleine Gemeinden ab 1'200 Einwohnern können in ländlichen Gebieten bereits auf die niedrigsten Verwaltungskosten pro Kopf kommen. Inzwischen sind schon ein paar hundert Gemeinden wegfusioniert worden, von einstmals 3'000 Gemeinden im Jahr 1990 sind gerade noch 2'500 Gemeinden übrig. Inzwischen überlegt sich jede fünfte Gemeinde, ob sie mit einer anderen Gemeinde fusionieren soll! Weshalb? Nur so gibt es Geld für die Entschuldung und Steuersenkungen vom Kanton. Trotz Spardruck und angekündigten Steuersenkungen werden vom Kanton weiterhin ohne grosse Diskussion Millionen in die Fusionen investiert. Würden die Gemeinden den Kantonen am Herz liegen, dann gäbe es das Geld auch ohne Fusion. Doch das ist ja nicht das Ziel der Sache: vielmehr sollen die Bürger in grösseren Einheiten leichter verwaltet und gelenkt werden und damit die Selbstverantwortung gekürzt werden. Damit die Macht einzelner dafür weiter wächst...
Steuererhöhung!
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Wie spannend! Kaum ist die Fusionsabstimmung vorbei, dauert die Freude der Fusionsbefürworter wohl nicht mehr sehr lange. Durch alljährlich Fr. 780'000.- weniger Finanzausgleich bezahlen wir dem Kanton den Fusionsbeitrag innerhalb von 6 Jahren zurück.
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